Malerei (Schicht 1, älteste): Sterne

Dr.-Julius-Leber-Straße 18 · 1285–1315

Stammdaten

Bildbeschreibung
Im unteren Bereich der Wand ein Teppichanstrich, "der auf grünem Grunde leuchtend rote, weißumrandete Sterne zeigte und unten eine kräftige Abschlußborte besaß aus roten und grünen Vertikalstreifen, oben und unten eingefaßt durch schwarz-weiß gezackte Horizontalbänder" (Burmeister, Gotische Wandmalereien, 116)
Datierung
1285–1315 (geschaetzt: 1285)
Farbe
Rot, Grün, Weiß
Zustand

Verortung

Haustyp
Seitenflügel
Ebene
Erdgeschoss
Raum
unbekannt
Lage im Raum
"Der Raum war vermutlich an allen vier Seiten ausgemalt; aber beim Abbruch des Hauses 1929 waren die ursprüngliche Süd- und die Westwand nicht mehr erhalten; Schicht 1: unterer Wandbereich; Schicht 2: mehrzonige Wandmalerei; an der nördlichen Scheidewand zwischen Vorderhaus und Flügel und an der östlichen Brandwand; Schicht 3 unbekannt; Schicht 4: über die gesamte Ostwand von der Ofenecke bis zur vermutlich damals eingezogenen Südwand und an der Nordwand der Nische" (HH 4, 395)

Objekt

Objekttyp
Wände (4)
Schichttyp
unbekannt
Objektname
Wände (4)
Objektgroesse
Raum: 415 cm Höhe, 840 cm Länge, 460 cm bzw. 440 cm Breite, nach einer Verkürzung. Schicht 2 im unteren Teil bis zu einer Höhe von 300cm eine teppichartige Malerei, darüber der Fries von 115cm Höhe.
Zustand
1929 zerstört, vorher fotografiert und durch Wilhelm Boht in Wasserfarben kopiert. Kopien vor dem zweiten Weltkrieg im St. Annenmuseum, heute verschollen, Fotos im St. Annenmuseum.
Freilegung
freigelegt
Entdeckungsjahr
1929

Eigenschaften

Figürliche Bildthemen
Landschaft/Idylle

Historische Eigentuemer