Malerei: Fries

Depenau 37 · 1580–1620

Stammdaten

Bildbeschreibung
"Schablonierte Friesbemalung mit Beschlagswerkornament, kleine Diamantbossen und dazwischen angeordneten groteske Fratzen. Darunter und darüber sind jeweils Profilierungen in Malerei angedeutet. Sehr plastischer Eindruck, der an Schnitzereien der Zeit um 1600 erinnert. Die Negativflächen des Ornaments sind in dunkelrot ausgeführt, das Ornament selbst in den gleichen Grautönen wie die begleitenden Profile. Bei der Betrachtung aus der Nähe möchte man zunächst meinen, dass es sich vielleicht um eine Tapete des 19. Jahrhunderts handelt. Die scharf begrenzten Kanten der einzelnen Farbflächen, weiß und dunkelgrau auf allgemein hellgrauem Grund ebenso wie die roten Flächen machen einen eindeutig schablonierten Eindruck." (Bericht Holst)
Datierung
1580–1620 (geschaetzt: 1600)
Material, Technik
"Offensichtlich ist dieser Fries mit einem System von mindestens drei aufeinander bezogenen Schablonen ausgeführt worden, die endlos abgerollt werden konnten. Die Herstellung entspricht damit weitgehend derjenigen älterer Papiertapeten." (Holst)
Farbe
"Die Negativflächen des Ornaments dunkelrot, das Ornament selbst in den gleichen Grautönen wie die begleitenden Profile. Farbflächen, weiß und dunkelgrau auf allgemein hellgrauem Grund." (Holst)
Zustand
Verbleib
unbekannt

Verortung

Adresse
Depenau 37
Haustyp
Vorderhaus
Ebene
Erdgeschoss
Raum
Diele
Lage im Raum
in der Diele hofwärts (Süden) über der Sturzbohle eines Fensters

Objekt

Objekttyp
Südwand
Schichttyp
unbekannt
Objektname
Südwand
Objektgroesse
nicht bekannt
Zustand
Holst in Forschungsakte Denkmalpflege, 18.09.1986
Freilegung
nicht freigelegt
Entdeckungsjahr
1986

Eigenschaften

Gliederung/Aufbau
Fries

Historische Eigentuemer